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25 neue
Fahrräder für die Verkehrserziehung übergeben |
“Eine
neue mobile Verkehrsschule mit alten Fahrrädern - das bringt
nichts” befand Landrat Karl Zeitler. Und deshalb durften Kinder
der vierten Klasse aus Einberg an der Schule in Mönchröden am
Mittwoch 25 nagelneue Drahtesel in Betrieb nehmen.
Die Anschaffung erfolgte auf Zeitlers Initiative aus Geldern der
Niederfüllbacher Stiftung. Ein Mineralölkonzern unterstützte
ebenfalls den Kauf. Damit ist auch die zweite mobile
Jugendverkehrsschule von Stadt und Landkreis Coburg mit neuen
Fahrrädern ausgestattet. Rund 14000 Mark hat der Kauf der 25
“Lehrfahrzeuge” gekostet.
Nicht umsonst wurde für die Übergabe ein Verkehrsunterricht mit
den Verkehrserziehern, Polizeioberkommissar Klaus-Dieter Zerwes
und Polizeihauptmeister Rainer Doppel, gewählt. Der Unterricht
soll den Kindern helfen, Verkehrssituationen und Verkehrszeichen
zu beherrschen und sich sicher auf den Straßen zu bewegen. “Das
ist notwendig, wie in Mönchröden, wo 30000 Fahrzeuge am Tag
durchrauschen”, betonte der Landrat.
Die Mönchrödener Schulleiterin Brigitte Koch erinnerte daran,
dass die Verkehrserziehung wertvoller Bestandteil des
Schulunterrichts ist, der zudem Spaß macht. Der Kauf der neuen
Räder sei eine Investition in die Sicherheit der Kinder.
Klaus-Dieter Zerwes gab zu verstehen, dass die alten Fahrräder,
die teilweise schon ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel haben,
weiterhin ihren Dienst tun werden. Sie wurden an Schulen
übergeben, die selbst noch gar keine Fahrräder besaßen. Passend
zum Thema sangen zwei Klassen schwungvolle Lieder über das, was
an einem Rad alles dran sein muss.
Landrat Karl Zeitler nutzte die Gelegenheit, seine Fähigkeiten
auf dem Fahrrad gegen den Schüler Timur Sirmann unter Beweis zu
stellen - ausnahmsweise ohne Helm. Das vielstimmige Urteil der
Schulkinder auf die Frage, ab der Landrat die Prüfung bestanden
hätte, lautete:”Neiiiin!”.
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