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Große Gefahren für
Kinder als Beifahrer und auf dem Fahrrad
Rödental - “Ohne Gurt - der Tod
fährt mit” - drastisch bewies der 2. Vorsitzende der
Landesverkehrswacht Bayern, Günter Fuchs, die Folgen von
unsachgemäßem oder überhaupt fehlendem Anschnallen von Kindern
im Auto. Prävention mittels der Multiplikatoren, den
Erzieherinnen in den Kindergärten des Landkreises, das war das
Thema und Ziel einer Veranstaltung, die die 2. Vorsitzende und
Elementarbeauftragte der Kreisverkehrswacht Coburg, Monika
Franz, im Feuerwehrgerätehaus Rödental eröffnete. Nur zu 21
Prozent im Auto gesichert Kinder als Mitfahrer seien nach den
gegenwärtigen Verhältnissen nur zu 21 Prozent in den Pkws
richtig gesichert. Fuchs wies in seinem Vortrag auf die
Missstände hin und forderte die Erzieherinnen auf, die Eltern,
wenn sie ihr Kind im Kindergarten abliefern oder abholen, darauf
hinzuweisen, denn allein schon bei einem Aufprall von nur 15
Stundenkilometern könne ein Kind dies ungesichert unverletzt
nicht überstehen und sich nicht mit den Händen abstützen: “Oder
sind sie in der Lage, zehn Zentner zu stemmen?. Das wäre
Weltrekord”, sagte Fuchs. Über den richtigen Kauf (TÜV-geprüft),
den Einbau, die Pflege und die Anwendung wurden die
Erzieherinnen eingehend informiert, wobei die richtigen
“Kinder-Rückhalte-Systeme” auch entsprechend des Alters und des
Gewichts des Kindes erläutert wurden.
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Von der
Kreisverkehrswacht Coburg bedankte sich die 2. Vorsitzende
Monika Franz (re.)
bei den 545 Sponsoren aus Coburg Stadt und Landkreis, die es
ermöglichten, 4500 Malbücher
zu finanzieren, die allen Kindertagesstätten überreicht wurden.
Im Beisein des stellver-
tretenden Vorsitzenden der Landesverkehrswacht, Günter Fuchs (li.),
wurden symbolisch
zwei Exemplare übergeben an Constanze Lessing-Wiesner vom
Kindergarten Gauerstadt
und an Ulrike Oetter vom Kindergarten Cortendorf.
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Ein weiteres Thema, stets mit
mannigfachen Gefahren verbunden, war das Fahrrad. Eine große
Unsicherheit seien dabei die Fahrradanhänger, die Fuchs mit
einem Fragezeichen versah, da die Kinder die Knautschzone
bilden. Fuchs empfahl nur gute und verkehrssichere Anhänger
anzuschaffen. Auch ein Fahrrad-Schutzhelm sei ein Muss
für Kinder, denn australische Unfallanalysen hätten ergeben,
dass 95 Prozent der an Kopfverletzungen gestorbenen Radfahrer
mit einem Schutzhelm überlebt hätten. Helme sollten das
TÜV-Prüfzeichen aufweisen.
Allein sechs wichtige Tipps hatte Fuchs parat für Eltern, die
Kinder auf dem Fahrrad mitnehmen. So sollten die Sitze nicht am
Lenker angebracht werden und rutschsichere Fußstützen vorhanden
sein und beides an Körpermaße angepasst sein. Untermalt wurde
der Vortrag durch zwei Filme, die auf das richtige Sichern von
Kindern in Autos und über die Schutzfunktion des Fahrradhelmes
hinwiesen.
Fortbildung für Fachpersonal
Auch wurde dem pädagogischen Fachpersonal der Kindertagesstätten
eine kostenlose Fortbildung durch fachkundige Referenten zu den
Themen Psychologie, Recht und Praxis angeboten. In diesem
Zusammenhang lobte der stellvertretende Vorsitzende der
Landesverkehrswacht Bayern das hohe Engagement der
Kreisverkehrswacht Coburg im Verkehrsbereich.
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545 Sponsoren aus Coburg Stand und Landkreis
ermöglichten die Finanzierung von 4500 Malbüchern.
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Quelle Text und Bild: “Neue Presse” Coburg vom 10.12.03 |
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