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Helle Aufregung herrschte bei den Vorschulkindern von 20
Kindergärten aus Stadt und Landkreis, die der Einladung der
Verkehrswacht und der Polizeidirektion Coburg ins Coburger
Kongresshaus gefolgt sind, um die Geschichte vom verzauberten
Kasper mitzuerleben.

Mittelpunkt der Geschichte war der
Kasper, der im Straßenverkehr alles verkehrt macht. In
Scene gesetzt wurde das Puppenspiel von der Verkehrspuppenbühne
der Polizei in Weiden.
Seit drei Jahren sind die Polizeibeamten mit ihren Handpuppen
auf Tour und traten dabei stets
vor jugem Publikum auf. Dabei erreichten sie mehr als 17000
Kinder. Normalerweise ist die
Verkehrspuppenbühne nur in der Oberpfalz im Einsatz. Nur in
Ausnahmefällen dürfen die Beam-
ten außerhalb ihres Regierungsbezirkes tätig werden. Das
25jährige Jubiläum der Polizeidirektion
Coburg war ein solcher Fall. Der Vorsitzende der
Kreisverkehrswacht Coburg, Klaus-Dieter
Zerwes, dankte der Polizeidirektion dafür, dass sie sich dafür
einsetzte, die Verkehrspuppen-
bühne nach Coburg zu holen.
Mit großen Augen verfolgten die
Kinder, wie der kluge Hund Wuschel, der erstaunt war so
viele “Prozilisten” zu sehen, dem verzauberten Kasper beibringt,
sich richtig im Straßenverkehr zu
verhalten. Lautstark und voller Aufregung machten die Kinder den
Kasper auf seine Fehler im
Straßenverkehr aufmerksam.
Als dann noch die Hexe, die den armen Kasper in diese missliche
Lage versetzt hatte, ins Spiel
kam, waren die jungen Fans nicht mehr zu halten. Die böse Hexe
wurde regelrecht niedergebrüllt.
Dass das Stück bei den Kindern voll und ganz ankam war daran zu
erkennen, wie die Kleinen mit
Kasper und Wuschel regelrecht mitfieberten. Dass der Kasper bei
einer solch frenetischen Unter-
stützung von seinem Fluch erlöst wurde, verstand sich von
selbst. Der Leiter der Polizeidirektion
Coburg, Polizeidirektor Udo Skrzypczak, bescheinigte den
Kindern, dass sie eine tolle
Stimmung in das Kongresshaus mitgebracht haben. Oberkommissar
Klaus-Dieter Zerwes er-
innerte die Besucher daran, dass die Polizei immer für sie da
sei, wenn Hilfe benötigt wird.
Wie der Verkehrswachtvorsitzende betonte, sei es den Beamten der
Verkehrspuppenbühne in
eindrucksvoller Form gelungen, die Kinder mit ihrer Geschichte
zu fesseln. Damit sei in großer
Schritt in Sachen Sicherheit getan, sagte Zerwes, denn das Stück
mit dem Kasper zeigte deutlich,
wo die Gefahren im Straßenverkehr lauern.
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