in Erinnerung

Die Kreisverkehrswacht Coburg trauert um ihren Ehrenvorsitzenden Herbert Heidenreich

Seit 1985 vertrat er engagiert die Belange der Verkehrssicherheit in Stadt und Landkreis Coburg. Insgesamt stand er zwölf Jahre als 1. Vorsitzender in der Verantwortung. Nach Ende seines Dienstverhältnisses bei der Polizei brachte er seine Berufserfahrung in die Verkehrssicherheitsarbeit der Kreisverkehrswacht Coburg ein. Gleich in seine Anfangszeit fiel der Start des erfolgreichsten Sicherheitsprogrammes der Bayerischen Verkehrswachten, der Fahrtrainingsaktion „Könner durch Erfahrung“ für junge Auto- und Motorradfahrer. Hierfür waren zahlreiche Vorgespräche mit Partnern wie Carl Kaeser, der Sparkasse und Führerscheinbehörden nötig. 1986 startete die Aktion auch in Coburg. Mehr als 6200 Führerscheinneulinge haben seither das Kursangebot der Kreisverkehrswacht wahrgenommen. Am 24. Oktober 1997 gab Herbert Heidenreich den Vorsitz ab und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er  blieb freilich weiter aktiv. Ganz gleich, ob ein Sicherheits-Aktionstag der Kreisverkehrswacht, ein Anger-Einsatz der Verkehrskadetten in der Vorweihnachtszeit, Schülerlotsen-Wettbewerb in Coburg, der Wunsch nach einem Reaktionsteststand bei einem Schul-Kinderfest an einem Sommerwochenende, oder auch die monatliche Sitzung des Vorstandes: Herbert Heidenreich war immer dabei, bis ihn vor etwa einem Jahr eine schwere Erkrankung zwang, kürzer zu treten. Für seine Verdienste erhielt Herbert Heidenreich bereits 1987 bei der Landesversammlung in Rödental, die er organisiert hatte, das silberne Verbandsehrenzeichen. Es folgte das goldene Verbandsehrenzeichen im Mai 1993. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Kreisverkehrswacht Coburg im Mai 2001 wurde ihm das silberne Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht überreicht.